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Investieren für Kinder

Ausbildung, erste Wohnung oder langfristige Vorsorge: Wer für Kinder Geld aufbaut, sollte Anlageziel, Verfügbarkeit, Kosten und Risiken gemeinsam betrachten.

Inhaltlich überarbeitet am 25. September 2026

Joel Montoya Barea, Dein Ansprechpartner für Versicherungen und VorsorgeDein AnsprechpartnerJoel Montoya Barea

Für Ausbildung, die erste Wohnung oder eine spätere Rente zu sparen sind unterschiedliche Vorhaben. Bevor Du ein Produkt auswählst, kläre den gewünschten Zeitpunkt, die verfügbare Sparrate und die Frage, wem das Vermögen gehören soll. Eine Kidspolice und ein Juniordepot unterscheiden sich vor allem bei Vertragsrechten, Kosten und zusätzlichem Versicherungsschutz.

Passende Produkte im Überblick

Diese Produktarten können zu Deinem Anliegen passen. Welche Leistungen, Grenzen und Kosten konkret gelten, hängt vom gewählten Tarif und Deiner Situation ab.

Mit Anlass und Zeithorizont beginnen

Geburt, Einschulung, Geldgeschenke oder eine Erbschaft können den Start auslösen. Für einen festen Ausgabenzeitpunkt sind Verfügbarkeit und mögliche Kursschwankungen besonders wichtig. Eine Anlage bis zum Berufsstart erfüllt eine andere Aufgabe als Vorsorge bis ins Rentenalter. Beziehe auch Eure eigenen finanziellen Reserven ein, damit der Beitrag langfristig tragbar bleibt.

Kidspolice: ein Versicherungsvertrag für das Kind

Die ERGO Kidspolice gibt es in den Varianten Dynamik, Balance, Chance und Index. Sie unterscheiden sich im Anlagekonzept und bei möglichen Garantien. Versicherungsnehmer, versicherte Person und Begünstigte übernehmen unterschiedliche Rollen. Entnahmen, Beitragsänderungen und eine spätere Übernahme durch das Kind richten sich nach dem Vertrag. Die Zukunfts-Kidspolice Chance ist ein gesondertes Angebot und nicht dieselbe Variante wie die Kidspolice Chance.

Juniordepot: Wertpapiere im Namen des Kindes

Ein Juniordepot ist ein Wertpapierdepot auf den Namen eines minderjährigen Kindes, beispielsweise für Fonds oder ETFs. Die Sorgeberechtigten verwalten es bis zur Volljährigkeit für das Kind; das Vermögen gehört dem Kind. Ab Volljährigkeit entscheidet es selbst. Ein Depot im Namen der Eltern hat andere Eigentumsverhältnisse. Diese Einordnung ist allgemeine Orientierung und keine Zusage einer Depotvermittlung durch Joel.

Kosten und Risiken auf derselben Grundlage vergleichen

Bei einer Police zählen Abschluss- und Vertriebskosten, Verwaltung, Kapitalanlage und möglicher Zusatzschutz. Bei einem Depot kommen je nach Anbieter Depot-, Transaktions- und laufende Fondskosten infrage. Vergleiche denselben Sparbetrag und Zeithorizont nach Kosten. Fonds können in beiden Vertragsformen an Wert verlieren. Eine lange Laufzeit garantiert keinen Gewinn; eine Police bietet nur die ausdrücklich vereinbarten Garantien.

Verfügbarkeit und Kontrolle bewusst wählen

Bei einer Police prüfst Du Entnahmen, Beitragsfreistellung, Kündigung und die Folgen für Schutz oder Garantien. Beim Juniordepot kann der Wert beim Verkauf unter dem investierten Betrag liegen. Bevor Geld auf das Kind übertragen wird, sollten Eigentum und spätere Verfügung verstanden sein. Steuerliche Fragen und mögliche Auswirkungen auf einkommens- oder vermögensabhängige Leistungen gehören in eine gesonderte Prüfung.

Was Du für den Start festhalten kannst

Notiere das Alter des Kindes, das Anlageziel und den frühesten Zeitpunkt, zu dem das Geld benötigt wird. Lege fest, wer einzahlen und wer entscheiden soll, und ob zusätzlicher Versicherungsschutz gewünscht ist. Produktunterlagen und Basisinformationsblätter helfen anschließend, konkrete Kosten, Risiken und Vertragsrechte miteinander zu vergleichen.

Das klären wir gemeinsam

  • Anlageziel und gewünschten Nutzungszeitpunkt festlegen
  • Eigentum und Verfügungsrechte bewusst entscheiden
  • Sparrate, Reserve und Zusatzschutz getrennt betrachten
  • Gesamtkosten, Verlustrisiken und Entnahmeregeln vergleichen

Gehört eine Kidspolice mit 18 automatisch dem Kind?

Nein, das folgt nicht allein aus der Volljährigkeit. Entscheidend sind Versicherungsnehmer, Bezugsrechte und die vereinbarte Übertragung. Bei einem Juniordepot auf den Namen des Kindes gehört das Vermögen dagegen bereits dem Kind; mit Volljährigkeit erhält es die eigene Verfügungsgewalt. Diese Unterschiede sollten vor dem Abschluss geklärt sein.

Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung. Welche Absicherung zu Dir passt und verfügbar ist, klären wir in der persönlichen Beratung.
Ansprechpartner zu diesen Themen: Joel Montoya Barea. Maßgeblich für einen Vertrag sind die jeweils vereinbarten Bedingungen und Produktunterlagen.
Quellen und weiterführende Informationen

Externe Quellen; überwiegend in deutscher Sprache. Maßgeblich sind die jeweiligen Vertragsbedingungen und Deine individuelle Situation.

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